Tommi Piper: „Alf“-Sprecher gedenkt verstorbenen Dschungelcamp-Stars

Tommi Piper hat eine rührende Idee! Der „Alf“-Sprecher will im "Dschungelcamp" eine Schweigeminute einlegen...

Tommi Piper: „Alf“-Sprecher gedenkt verstorbenen Dschungelcamp-Stars
Foto: Facebook/Tommi Piper

Tommi Piper dürfte den „Dschungelcamp“-Zuschauern vor allen Dingen als deutsche Stimme von „Alf“ bekannt sein. Von dem möchte der Synchronsprecher heute allerdings nichts mehr wissen. „Mir hat dieser unsägliche Kerl mehr geschadet als genutzt. 'Alf' hängt mir ewig nach. Ich bin total auf die Figur festgelegt und werde heute noch auf der Straße dumm angesprochen: 'Da geht doch Alf'“, feuerte er 2001 im Interview mit „Stern“. An neue Aufträge war danach kaum noch zu denken, weil ihn jeder nur mit der Stimme des flauschigen Außerirdischen in Verbindung brachte. Deshalb freut Piper sich nun doppelt auf seine Zeit im Dschungel: Er kann Australien sehen und dabei auch noch eine gute Summe Geld verdienen.

 

Er wird keine lebenden Tiere essen

Der 77-Jährige ist in diesem Jahr der älteste „Dschungelcamp“-Kandidat. Er flog vor allen anderen Teilnehmern nach Australien, um sich besser akklimatisieren zu können. Seine Familie ließ er allerdings in Deutschland zurück. „Ich will da keinen von meiner Familie haben. Den Einzigen, den ich wirklich vermissen werde, ist mein Hund Romeo. Er ist sechs Jahre alt und ein ägyptischer Pharaonen-Hund. Ihn hatte ich aus einer Todesstation in Teneriffa. Er hat die ganze Woche schon gemerkt, dass ich wegfahre und war ganz aufgeregt“, verrät er gegenüber „BILD“. Deshalb lautet sein Vorsatz auch: Keine lebenden Tiere essen!

 
 

Tommi Piper: „Alf“-Sprecher gedenkt verstorbenen Dschungelcamp-Stars

Stattdessen möchte Tommi Piper lieber eine Andacht halten. „Ich will im Camp eine Andacht auf alle gestorbenen Dschungel-Kandidaten machen: Gunter Gabriel, Rolf Zacher, Jens Büchner. Das wird wie eine kleine Predigt“, erklärt er im Gespräch mit „RTL“. Dabei wird er auch an Daniel Küblböck denken. „Küblböck hat mich besonders fasziniert“, so Piper. „Als Segler weiß ich, dass man drei Grad kaltes Wasser nur vier Minuten aushält, dann gibt es einen Herzschlag.“ Er versichert: „Eine Gedenkminute tut uns allen gut. Der Gedanke an das Endliche im Leben.“